1899
1899

Über uns

Kaufhaus Lindau 1900

LINDAU - Das HAUS DER MODE

über ein Jahrhundert Firmengeschichte in Schönberg

 

An einem Sonntag im Sommer des Jahres 1898 waren Geschäftsgründer Paul Hugo Lindau und sein Vetter August Voss (Textilhändler aus Preetz) mit der Kutsche unterwegs in der Probstei und sichteten ein freies Grundstück in Schönberg am Knüll Nr. 5. Paul Hugo kaufte es damals kurzerhand und schnell beschlossen sie, dort ein Kaufhaus aufzubauen.

 

Am 1. April 1899 wird das „Textilhaus Hugo Lindau, Manufakturwaren, Damen-, Herren- u. Kinder- Konfektion, Berufsbekleidung, Gardinen, Teppiche, Betten, Hüte u.s.w.“ eröffnet. Das Angebot war Schon damals sehr vielfältig mit einer großen Auswahl.

 

In dem folgenden Firmenjahrhundert wurden in allen Bereichen enorme Entwicklungen und Wandlungen vollzogen wie in keinem Jahrhundert zuvor. Im Zuge der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts veränderte sich auch das wirtschaftliche Bild in Schönbergs und der Probstei.

Viele kleine Geschäfte mussten den zahlreichen neu gegründeten Handels- und Gewerbebetrieben Platz machen.

 

In genau in  dieser Zeit eröffnet Hugo Lindau sein Geschäft.1902 heiratete er Helene, geb. Mundt. Viel zu früh verstarb der Firmengründer 1912 an einer Rippenfellentzündung und hinterließt seine Frau mit sechs  Kindern, vier Mädchen und 2 Jungen. Einige Jahre führte die Witwe das Geschäft gemeinsam mit ihrem Bruder Hugo Mundt. Sohn Rudolf Hugo Lindau, der zum Textilkaufmann ausgebildet wurde und in Hamburg eine Steppdeckenfabrik besaß,  kam auf den Wunsch seiner Mutter im Jahr 1935 aus Hamburg zurück, um das elterliche Geschäft zu übernehmen. Auch in Schönberg wurden dann nebenher Steppdecken hergestellt, aber vor allem der Textilverkauf von Jahr zu Jahr aufgestockt und erweitert.

 

Als Rudolf Hugo Lindau 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wurde,  führten seine Frau Rosemarie und seine Mutter Helene das Geschäft weiter und verkauften alles was im Krieg noch vorrätig war, wie Stoffe, Wolle und Kurzwaren. Teile der Geschäftsräume werden in den Kriegsjahren auch vermietet

 

Erst im Oktober 1949 kam Rudolf Hugo Lindau aus der Kriegsgefangenschaft in Jugoslawien zurück und begann schnell mit einer Erweiterung der Geschäftsräume. Mit seinem alten Ford 'Rheinland' fuhr er jeden Tag nach Hamburg, um neue Ware zu holen. Der Nachholbedarf  in vielen textilen Bereichen war sehr groß. Um 8.00 Uhr, wenn der Laden geöffnet wurde, standen schon viele Kunden Schlange, um die neuen Waren zu begutachten. Nicht selten waren  sie um 10.00 Uhr schon verkauft. 1950 wurde auch das Schuhgeschäft in das Warenangebot aufgenommen. Nach dem Krieg zählte die Textilindustrie und die Mode zu den die am raschesten wachsenden Erwerbszweigen und man spezialisiert sich später ganz auf Textilwaren.

 

Hugo Lindau wurde Gemeindevertreter und Mitglied des Handel- u. Gewerbevereins in Schönberg, hier nahm er Einfluss auf die Entwicklung Schönbergs und seiner Wirtschaftsstruktur. Schönberg wurde jetzt mehr und mehr zum beliebten Badeort und Ausflugsziel fürs Umland und so konnte auch das Kaufhaus Lindau von der Entwicklung des Fremdenverkehrs profitieren. In den siebziger Jahren bot die Mode immer mehr Möglichkeiten zum Kombinieren und die  Trends wechselten schneller und häufiger als zuvor.

1972 übernahm Horst Hugo Lindau, der ältere der zwei Söhne, das Geschäft. Das Kaufverhalten verändert sich nun. Der Nachholbedarf war vorüber und man gönnte sich jetzt etwas „Schickes" um sich und der Welt zu gefallen. Dazu gehört auch das entsprechende Ambiente. „Der Kunde ist König und soll sich bei seinem Einkauf wohlfühlen“. Dieser Wandel verlangte Veränderungen in der Ladengestaltung. Mit seiner Ehefrau Renate geb. Möbitz, wurde das Geschäft jetzt zum Modefachgeschäft ausgebaut und 1974 eine Damenkonfektion eröffnet. In den Kellerräumen wurde 1975 eine Heimtextilabteilung eingerichtet eine separate Abteilung für Herrenbekleidung, ein 'Herren Shop' ausgebaut. So zeigte sich das Kaufhaus Lindau zu seinem 75. Jubiläum 1974 seinen Kunden im neuen Glanz als gepflegter Vollsortimenter mit seinen modischen Fachabteilungen. Auch das äußere Bild des Geschäftshauses wird dem Zeitgeist dezent angepasst, ein großes Vordach erstellt, sowie neue Schaufenster eingebaut.

 

Nach dem Abitur, Abschluss einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und Studium der Betriebswirtschaft trat 1986 der jüngste Sohn von Horst u. Renate Lindau, Knut Lindau und 1994 auch dessen Frau Doris geb. Sinjen in die Firma ein. Fortan arbeiteten zwei Generationen gemeinsam Hand in Hand im Geschäft.

 

1999 feiert das angesehene und erfolgreiche Textilfachgeschäft sein 100. Jubiläum. Im Jahr 2003 übergab der  Firmensenior Horst Lindau die Führung in die Hände von  Knut Lindau, der die Firma seitdem in der 4. Familiengeneration führt.

 

Der 110. Firmengeburtstag fiehl mit der 750-Jahrfeier Schönbergs im Jahr 2009 zusammen und wurde groß gefeiert. Knut und Doris Lindau haben das Geschäftshaus dann weiterhin ausgebaut. "Das Haus der Mode" hat jetzt inzwischen über drei Etagen viele große Fachabteilungen für Damen, Herren, Kindder und Heimtextilien.

In dem Jahr 2014 feierte das Unternehmen sein 115. jähriges Bestehen mit vielen Aktionen und Sonderangeboten in allen Abteilungen.

 

Seit 2016 ist Lars Lindau, der Sohn von Knut Lindau, mit ins Traditionsgeschäft eingestiegen. Lars Lindau studierte BWL und arbeitete bei Meislahn in Kiel (Dauales Studium). Nach dem Studium arbeitete L. Lindau bei der Fa. Dodenhof in Kaltenkirchen, wo er die Young Fashion Abteilung leitete und viele neue Erfahrungen sammelte. Anschließend leitete Lars Lindau Filialen der Firma Küstenfieber in Scharbeutz und Timmdorf. 

Seither arbeiten Vater und Sohn in der 5. Generation zusammen. Neue Marken, neues Flair und neue Projekte werden seither zusammen umgesetzt.

Das erste große Projekt war die Modernisierung der Strandfiliale im Jahr 2017, die in diesem Jahr breits Ihr 50. jähriges Jubiläum feiert.

Kaufhaus Lindau 2009

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